Ihr Wegweiser: Startseite / Neuss Intern / Geschichte / Alltag in Novaesium

Zum Unternehmer Login Seite zu Favoriten speichern Kontakt aufnehmen Newsletter bestellen Sitemap Seite drucken

Alltag in Novaesium

 

schwankend verläßt ein angeheiterter Dauergast von seinen Begleitern gestützt seine geliebte Wirkungsstätte: das Wirtshaus. (Bild 19 rechts und 20) Unter dem schützenden Dach des Eckhauses auf der gegenüberliegenden

Bild 19: Wirtshaus und Tanz im Freien
Bild 19: Wirtshaus und Tanz im Freien

Seite des Marktplatzes unterrichtet ein Privatlehrer seine Schüler im Lesen und Schreiben. (Bild 21) Und nebenan erwartet ein Großgrundbesitzer, der seinen Gutshof aufgeteilt und das Land verpachtet hat, die monatlich fälligen Pachtzahlungen, die ihm seine Schuldner (lat. Colones )in bar zu überbringen haben. Sein „Notarius“ führt dabei gewissenhaft Buch über die gezahlten Beträge. Auf dem freien Platz am Rande des Forums üben sich Kinder und Jugendliche, soweit sie nicht den Eltern bei der Erwerbsarbeit zu helfen haben, mit den damals üblichen Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspielen. (Bild 22 - im Vordergrund ) Auf der dem Marktplatz abgewandten Rückseite des Forums hat sich eine An zahl von „fliegenden Händlern“ niedergelassen. Die Verkaufstände sind einfach und transportabel, sie schützen aber durch ihre zeltartige Abdeckung die mitgebrachten Waren und ihre Verkäufer vor Regen oder vor Sonnenbestrahlung. Zahlreiche Kunden interessieren sich bereits für die ausgestellten landwirtschaftlichen oder die sonstigen Erzeugnisse und wissen den Vorteil dieses „Bauernmarktes“ zu nutzen. (Bild 23 )

Bild 22: Leben und Treiben auf dem Marktplatz
Bild 22: Leben und Treiben auf dem Marktplatz

Bild 23: Bauernmarkt - Reisegruppe aus Germanien
Bild 23: Bauernmarkt - Reisegruppe aus Germanien